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Local Inventory Ads – Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit

Google gibt uns mit dem neuen Format der Local Inventory Ads, die Möglichkeit Onlinesuchende in die Offline-Shops zu locken. Diese sehen unsere Produkte im Google Shoppingbereich auf der Suchergebnisseite eines Endgerätes.

Quelle: Google

Die lokalverfügbaren Produkte werden mit einem Hinweis versehen sowie dem dem GPS-Symbol und dem Vermerk „in Store“. Tippt der potentielle Käufer dies an, gelangt er auf eine, von Google gehostete Seite, auf welcher, zum Beispiel die Öffnungszeiten und die Route angezeigt werden.

Vorteile:

  • Lokal verfügbare Produkte bewerben und zwar zum exakten Zeitpunkt der Suche
  • Das stationäre Geschäft zum Online-Geschäft wandeln
  • Auswirkung der Anzeigen auf die In-Store Verkäufe
  • Eine Reservierung des Produktes ist möglich

Für den Start mit den Local Inventory Ads (LIA) sind drei Dinge essentiell:

– Das Unternehmen muss bei Google MyBusiness registriert sein.
– Ein lokaler Produktfeed muss vorliegen.
– Ein Preis-Inventar-Feed.

Der lokale Produktfeed kann aus einem möglicherweise schon bestehenden Shopping-Feed erstellt werden und im Preis-Inventar-Feed werden dann die lokalen Mengen und Preise den Produkten zugeordnet. So können auch Shops mit regionaler Preisgestaltung dieses Google Feature ohne großen manuellen Aufwand nutzen. Sobald alles eigerichtet ist, kann im AdWords Account eine Shopping-Kampagne erstellt werden und in den erweiterten Shopping-Einstellungen „Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit“ aktiviert werden. Dies kann in einer neuen Kampagne geschehen oder eben in einer bereits existierenden. Natürlich darf die Verknüpfung zwischen dem AdWords-Konto und dem Merchant Center nicht fehlen.

Fazit:

Soweit waren die Erläuterungen von Google im Help Center verständlich. Als es dann für mich an die Einrichtung der Feeds ging, wurden die Zusammenhänge zwischen dem Preis-Inventar-Feed und dem Produktfeed doch etwas abstrakt. Um die Korrelation zwischen den Feeds und beteiligten Instanzen besser zu verstehen hatte ich eine kurze Skizze erstellt:

Somit haben wir auf der einen Seite das MyBusiness Konto, welches die Details der einzelnen Filialen bereithält. Diese werden mit dem Geschäftscode eindeutig identifiziert. Auf der anderen Seite haben wir das Merchant Center, in diesem haben wir den Feed mit den lokalverfügbaren Produkten. Die Artikel werden mit ihrer Artikelnummer eindeutig identifiziert. Der Produktfeed muss keine Preise oder eine Produkt-URL enthalten. Ebenfalls im Merchant Center wird das lokale Inventar gepflegt. Ihr wird durch die Kombination eines neuen Primärschlüssels (Geschäftscode und Artikelnummer) die Preise und Bestände für jedes Produkt in jedem Geschäft festgehalten. Somit können die Preise dezentral von den statischen Produktattributen geändert und angepasst werden.

Local Inventory Ads bringen neue Bewegung in das Multi-Channel-Geschäft. LIAs helfen die Offline-Welt mit der Online-Welt zu Verbinden. Sie zeigen das Verfügbarkeitsangebot der lokalen Produktbestände und schaffen somit einen Mehrwert für die Kunden. Diese wissen dann genau welches Produkt zu welchem Preis Verfügbar ist.

 

Artikel: Marina Willacker

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